O.SCHOEN | JUWELEN • SCHMUCK • ZEIT | MeisterSinger Salthora Ivory

SALTHORA – die Zeit im Fenster

Wir teilen unsere Tage in zweimal zwölf Stunden. Die Zahlen von eins bis zwölf markieren überschaubare Zeiträume, deren Bedeutung uns von klein auf vertraut ist oder die wir uns im Laufe unseres Lebens eingerichtet haben: Morgenstunden, Mittagszeit, Fünf-Uhr-Tee und Feierabend. Es ist die Angabe der Stunde, die uns im Tageslauf die Orientierung gibt.
Auf den meisten analogen Uhren, auf digitalen sowieso, wird dem gar nicht entsprochen. Sie zeigen die Stundenzahl neben den kleinteiligen Einheiten Minute und Sekunde. Dass die Zeigerdicke – und nicht etwa die Länge – die Hierarchie bestimmt, müssen wir erst mühsam lernen.

Die neue Salthora von MeisterSinger zeigt in einem kreisrunden Fenster bei 12 Uhr deutlich das Wesentliche an: die Stunde. Erreicht nach 60 Minuten der einzelne Nadelzeiger die Mitte des Fensters, erscheint blitzartig die nächste Stundenzahl im Fenster.

Das Anzeige-Prinzip der „springenden Stunde“ gehört zu den traditionellen Spezialitäten der Feinuhrmacherei. Anders als bei Scheibenuhren, bei denen sich statt eines Zeigers eine mit Zahlen beschriftete Platte langsam in einen Zifferblattausschnitt dreht, wechselt hier die Angabe blitzartig zu Beginn der neuen Stunde. In den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden erste Armbanduhren mit dieser Komplikation ausgerüstet und stellten die Stunde prominent über nachrangige Details wie Minuten und Sekunden.

Kraft entzogen und das Gangverhalten nur minimal beeinflusst. Lohn der Präzisionsarbeit ist neben dem optischen auch ein akustisches Erlebnis: wenn der Träger an einem leisen, aber satten Klacken hört, dass eine neue Stunde begonnen hat.

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